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Schloss Güstrow

Museum in herzoglichem Ambiente

Am Rande der Güstrower Altstadt überrascht das bedeutendste Renaissance­schloss Nord­deutschlands mit seinem unerwartet süd­ländischen Charme.

Schloss Güstrow

Seit 1972 zeigt das Schloss Güstrow Teile der Kunst­sammlungen des Staatlichen Museums Schwerin.
Die stimmungsvollen Gewölbe des Unter­geschosses beherbergen eine der bedeutendsten musealen Mittel­alter­sammlungen Nord­deutschlands mit heraus­ragenden Einzel­stücken. Vom hohen Prestige­wert feudaler Jagd­vergnügungen zeugt eine wert­volle Kollektion herzoglicher Jagd- und Prunkwaffen.

In den früheren Hofstuben, Wohn- und Empfangs­räumen lassen kostbare Gemälde, Skulpturen und Möbel der Renaissance und des Barock Glanz und Inter­nationalität des ehemaligen Fürsten­sitzes wieder­aufleben. Wo ehemals die Herzogin mit ihrem Hofstaat residierte, sind heute antike Gefäß­keramiken und eine facetten­reiche Glas­sammlung zu bewundern.
Das nach historischen Stichen rekonstruierte Garten­parterre lädt Sie zum Lust­wandeln zwischen duftenden Lavendel­beeten, schattigen Lauben­gängen und stillen Wasser­gräben ein.

Schloss GüstrowSchloss Güstrow

Geschichte des Residenzschlosses: Die Spuren der Vergangenheit entdecken

Herzog Ulrich von Mecklenburg ließ sich mit dem Güstrower Schloss ab 1558 als Ersatz einer mittel­alterlichen eine herr­schaftliche Residenz errichten. Der eindrucks­volle Süd- und West­flügel verband die für diese Zeit einzig­artige Synthese französischer, italienischer und deutscher Baugedanken. Wohl aus Kosten­gründen wurden die Nord- und Ostpartien schlicht gehalten.

Aus der Erbauungszeit haben sich prächtige Stuck­decken erhalten, die zu den bemerkens­wertesten Nord­deutschlands zählen. Besonders üppig präsentiert sich die Festsaal­decke mit vorwiegend exotischen Jagd­szenen nach nieder­ländischen Kupfer­stichen. Herzog Johann Albrecht II. ließ sie 1620 anbringen.

1657 gab der letzte Güstrower Herzog Gustav Adolf die Modernisierung seiner Residenz in Auftrag.
Hauptzeugen dieser Ära sind das barocke Torhaus und die zur Orangerie ausgebaute Schloss­brücke.
Im Baubestand reduziert, diente der einstige Herzogssitz von 1817 bis 1945 als mecklen­burgisches Landarbeits­haus.

Sanierunsgmaßnahmen ab 2018

Voraussichtlich ab Herbst 2018 beginnen die umfassenden Sanierungs­maßnahmen an Schloss Güstrow und den umliegenden Sehens­würdigkeiten: Neben Fassade, Außen­bereich und Dach des Prachtbaus werden Torhaus, Schloss­brücke, Außen­mauern, Süd­terrasse und Wirtschafts­gebäude erneuert. Insgesamt rund vier Jahre bleibt das Schloss dann eingerüstet.
Da die Sanierung des Schloss­inneren erst im Anschluss beginnt, haben Interessierte die Gelegenheit, das Museum während der ersten Bauphase weiterhin zu den gewohnten Öffnungs­zeiten zu besuchen.


Öffnungszeiten:

Schloss Dienstag bis Sonntag 11:00-17:00 Uhr
Schlossgarten tägliche Schließung bei Dämmerung

Schlossführungen
Samstag und Sonntag um 14:00 Uhr (ab 10 Personen)
Weitere Termine nach vorheriger Anmeldung (Tel. 03843 752012)

Achtung: Bei Sturm werden das Schloss und das umliegende Gelände aus Sicherheits­gründen geschlossen! Auskunft erteilt die Schloss­wache (Tel. 03843 75221).

Anschrift/Kontakt

Schloss Güstrow
Franz-Parr-Platz 1
18273 Güstrow

03843 7520

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(alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)

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