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Museen der Ernst Barlach Stiftung

In Güstrow lebte von 1910 bis 1938 einer der bedeutendsten Künstler der Moderne: der Bildhauer, Grafiker und Schrift­steller Ernst Barlach.
Der größte Teil seines Werkes entstand in dieser Stadt – viele seiner Plastiken, eine Fülle von Zeichnungen und Druck­grafik sowie Dramen, Prosa und Briefe.
Seit Barlachs Tod wird in Güstrow die umfang­reichste Sammlung seiner Arbeiten aus allen Schaffens­perioden bewahrt.

Barlachs Kunst

Barlachs Werke spiegeln elementare Befind­lichkeiten des Menschen wider. In ihnen sind der Reichtum an Gefühlen, Verhaltens­weisen und unzerstörbare Würde gestaltet.
Barlachs Kunst ist Ausdruck eines expressiven Realismus, in dem insbesondere mittel­alterliche und neuzeitliche Traditionen weiter­leben. Die von ihm bevorzugte Gestaltungs­form ist die Gewandfigur. Der reiche Bestand an Barlachs Werken, sein geistiges und künstlerisches Umfeld, sowie die klassische Moderne können in Güstrow in ständig wechselnden Ausstellungen vermittelt werden.
Zur Sammlung gehören etwa 320 Skulpturen, über 1 400 Hand­zeichnungen, 300 Druck­graphiken, 110 literarische Manuskripte sowie 130 Skizzen- und Taschen­bücher mit etwa 11 000 Skizzen.

Russische BettlerinKlosterschülerGertrudenkapelle

Gertrudenkapelle

Unweit des Güstrower Stadt­zentrums befindet sich die mittel­alterliche Gertruden­kapelle, die 1953 als erste Gedenk­stätte Ernst Barlachs in Güstrow eröffnet wurde. Neben Musik­veranstaltungen, die im Sommer­halbjahr angeboten werden, sind dort dauerhaft welt­berühmte Holz­skulpturen des Künstlers zu sehen:

  • „Die gefesselte Hexe“ (1926)
  • „Lesender Klosterschüler“ (1930)
  • „Wanderer im Wind“ (1934)
  • u. v. m.
AtelierhausSingender Mann

Atelierhaus & Ausstellungsforum

Der authentische Arbeitsort Ernst Barlachs, sein Atelier­haus am Güstrower Inselsee, beheimatet die Dauer­ausstellung zu Leben und Werk des Künstlers. Zu sehen ist eine viel­fältige Auswahl seines Schaffens:

  • Werkmodelle: „Fries der Lauschenden“ (1926-1935), „Magdeburger Ehrenmal“ (1928/29)
  • Plastiken: „Das Wiedersehen“ (1926), „Der singende Mann“ (1928)
  • Skulpturen: „Der lachende Alte“ und „Der frierende Alte“ (beide 1937)
  • u.v.m.

Das 1998 errichtete Ausstellungs­forum mit der Erweiterung des Graphik­kabinetts von 2003 bietet die Möglichkeit von Sonder­ausstellungen. Diese werden in regel­mäßigem Wechsel zu Ernst Barlach und der Kunst der klassischen Moderne gezeigt. Das über zwei Ebenen angelegte Museums­gebäude ist in allen Bereichen barrierefrei.


Öffnungszeiten:

Atelierhaus und Gertruden­kapelle
01. Juli bis 31. August Täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
01. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 10:00-17:00 Uhr
01. November bis 31. März Dienstag bis Sonntag 11:00-16:00 Uhr

Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung
Führungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.

Anschrift/Kontakt

Museen der Ernst Barlach Stiftung
Heidberg 15
18273 Güstrow
Auf Karte anzeigen

(alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)

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