Deutsches Meeresmuseum
MEERESMUSEUM

Sieben Weltmeere hinter Klostermauern – ein Besuchermagnet im Norden!

Das MEERESMUSEUM befindet sich im ehemaligen Dominikaner­kloster St. Katharinen in der Stralsunder Altstadt und ist eine gelungene Symbiose aus Alt und Neu. Seit 1974 fügt sich eine moderne Stahlwerks­konstruktion harmonisch in die alten Back­stein­mauern ein, ohne dem Raum seinen Glanz zu nehmen. Die dadurch entstandenen drei Ausstellungs­ebenen ermöglichten es, umfangreiche Ausstellungen im Museum zu installieren. Die insgesamt 30 Meter hohe denkmal­geschützte Katharinen­halle trägt das größte Ziegel­dach Stralsunds auf ihren historischen "Backsteinschultern".

Einst als kleines Naturkunde­museum gegründet, ist das Deutsche Meeres­museum nicht nur das einzige Meeres­museum Deutschlands, sondern auch eins der fünf meist­besuchten Museen der gesamten Republik. Am 24. Juni 2016 feierte das Deutsche Meeres­museum seinen 65. Geburtstag.

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Die farbenfrohen Meere der Welt erkunden

Das Stralsunder MEERESMUSEUM ist mit seinen zahl­reichen und zeit­gemäßen Aus­stellungen und Aquarien einzig­artig in Mittel­europa. Im eher dunkel gehaltenen Erd­geschoss befinden sich tropische Aquarien, die geheimnis­volle Tiefsee­abteilung und Ausstellungen über das Leben im Meer und dessen Nutzung und Erforschung durch den Menschen. In 36 Aquarien entdecken Sie hinter den bis zu 60 Millimeter dicken Aquarien­scheiben viel­gestaltige und farben­prächtige Tiere der nordischen Meere, des Mittel­meeres und der tropischen Meere: See­pferdchen, Rotfeuer­fische, Schild­kröten, Muränen, Kraken, Angler­fische, Anemonen­fische, Tinten­fische und viele andere mehr.
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An diesen Bereich schließt sich der für viele Betrachter schönste Raum des Katharinen­klosters an: der ehemalige Kirchen­chor. Hier thront über allem das beeindruckende Skelett eines Finnwals, der 1825 vor Rügen strandete. Das Skelett ist 15 Meter lang, etwa 1 000 Kilo­gramm schwer und wird von zwei dicken Stahl­seilen gehalten, die im gotischen Decken­gewölbe verschwinden.
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Die Ausstellungen im ersten Ober­geschoss widmen sich der Fischerei – quasi als angewandtem Zweig der Meeres­biologie. In dieser Etage bieten sich Ihnen zudem besonders schöne Ein-, Durch- und Ausblicke auf die historische Bau­substanz. Entlang der gotischen Säulen ist erkennbar, dass das Ausstellungs­stabwerk quasi frei im Raum steht, von einigen notwendigen Befestigungen an den Wänden einmal abgesehen.
In weiten Teilen der Ausstellung und vor dem Museum können Besucher kosten­freies WLAN nutzen.
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Einmalig schön: Das größte Schildkrötenaquarium Deutschlands

Im Mittelmeeraquarium im gotischen Gewölbe­keller fühlen sich Gold­brassen, Rochen und Muränen sichtlich wohl, im Tropischen Aquarium leben Haie, Seepferdchen und kleine "Nemos". Die Meeres­schildkröten bewohnen das Highlight des Museums: Deutschlands größtes Schild­kröten­aquarium ist ein 350 000-Liter-Becken und wie ein Korallen­riff gestaltet. Das Wasser ist vier­einhalb Meter tief, die Acrylglas­scheibe des Aquariums ist 21 Zentimeter stark und wiegt 6 600 Kilogramm.
Neben den Schildkröten schwimmen auch eine Vielzahl kleinerer, bunter Korallen­fische und Schwarz­spitzen­haie im Riese­naquarium.
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Selbst aktiv werden und das Meer hautnah erleben

Wieso ist das Meer blau? Warum ist Ostsee­wasser salzig? Und wie alt werden Schild­kröten? Birgit Kadach und Eva Klooth haben diese Fragen schon unzählige Male beantwortet. Die Museums­pädagoginnen können neben der Theorie auch praxis­bezogenes Wissen vermitteln. Experimentieren, mikroskopieren, sezieren: Die museums­pädagogische Aktions­strecke bietet viele tolle Möglichkeiten für junge Natur­forscher, denn die leuchtend orangen Schränke im Ostsee­rundgang haben es in sich. Hinter den Türen, in den Vitrinen und Schub­fächern verbergen sich Präparate, Mikroskope, Labor­utensilien und weiteres Equipment für biologische Experimente. "Black-Boxen" zum Erraten von meeres­kundlichen Exponaten und ein großes 3D-Puzzle vervoll­ständigen die Erlebnis­strecke, die inzwischen von 25 Kindern gleichzeitig genutzt werden kann.

Aufmerksam lauschen – mit dem Audioguide durchs Museum

Eine ganz besondere Gelegenheit, das Museum hautnah zu erleben, bietet der Audio­guide: Auf Hör­führungen in deutscher, englischer und polnischer Sprache tauchen kleine und große Besucher ganz tief in die spannende Welt der Meere ein...
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Ausgezeichnet: Besonders gut für Familien geeignet

Der Besuch des Stralsunder MEERESMUSEUMS ist ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein, denn es ist nicht nur äußerst spannend, sondern auch sehr familien­freundlich. Nach 2005, 2008, 2011 und 2014 hatte sich das MEERESMUSEUM Anfang 2017 erneut erfolgreich beim Tourismus­verband Mecklenburg-Vorpommern für die Zertifizierung "Qualitäts­management Familien­urlaub MV" beworben. Das Museum freut sich über die Auszeichnung: Bis 2020 ist Fisch Gustav – Sympathie- und Symbol­träger der Kampagne – wieder das Aushänge­schild für eine besonders abwechslungs­reiche Freizeit­gestaltung mit dem Prädikat "für Familien besonders geeignet".

Umbaumaßnahmen geplant

Voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 beginnen im MEERESMUSEUM die seit langem geplanten Umbau­maßnahmen. Das Foyer und die Katharinen­halle mit dem Kassen­bereich sind nur einige der Bereiche, die erneuert werden, um das Museum barriere­frei zu gestalten. Außerdem ist die Modernisierung der Ausstellung angedacht: So soll unter anderem ein ring­förmiges Aquarium für Groß­fische, das Besucher mit einem Aufzug durch­fahren können, entstehen. Die Fertig­stellung wird voraussichtlich 2022 sein.

Jahresthema 2017: "Meereskinder" – Von Rabeneltern und Kuckuckskindern

Ab Ostern 2017

Ein Jahr lang haben Besucher des MEERESMUSEUMS die Gelegenheit, im Rahmen des aktuellen Jahres­themas der Frage nachzugehen, wie Meeres­tiere sich fort­pflanzen und ob ein Familien­leben unter Wasser mit dem des Menschen vergleich­bar ist.
Tatsächlich findet sich das Familien­konzept des Menschen im Meer kaum wieder: Die meisten Meeres­tiere produzieren Tausende Nachkommen. – So treibt der Nachwuchs vieler Fische als Plankton auf sich selbst gestellt durch die Ozeane und nur ganz wenige Fischbabys wachsen tatsächlich zu Jung­tieren heran. Dagegen produzieren manche Hai- und Rochen­arten, Vögel und Meeres­säuger nur wenige Nach­kommen, die teil­weise bis zur Geschlechts­reife intensiv gepflegt werden.

Nachkommen der Schweinwale und Karettschildkröten, Fotos: Jan Peter Reichert
Zum Thema "Meereskinder" werden zum Beispiel die sogenannten "Maulbrüter" gezeigt – eine Fischart, die ihre Eier bzw. Jungtiere im eigenen Maul trägt, um sie zu beschützen. – Eine Vorsichts­maßnahme, die nicht immer von Erfolg gekrönt ist, denn nicht selten gelingt es dem Kuckucks­wels diese Fürsorge auszunutzen, indem er dem Maulbrüter seine eigenen Eier untermogelt. Diese und viele weitere spannende Geschichten über Meeres­kinder entdecken kleine und große Besucher voraus­sichtlich bis Ostern 2018 im MEERESMUSEUM.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober Montag bis Sonntag 10:00-17:00 Uhr
November bis März Dienstag bis Sonntag 10:00-17:00 Uhr

Kontakt

Deutsches Meeresmuseum - MEERESMUSEUM
Ecke Mönchstraße/Bielkenhagen
18439 Stralsund

Telefon: 03831 2650210

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