Deutsches Meeresmuseum
NAUTINEUM

Auf der Insel Dänholm errichtete das Deutsche Meeresmuseum auf dem Gelände des Alten Tonnenhofes zwischen Stralsund und der Insel Rügen die Außenstelle NAUTINEUM.
Architektonisch auffällige 14 Meter hohe Bootshalle im NAUTINEUM DänholmVorpommerscher Fischkutter vor dem Besucherzentrum im NAUTINEUM
Das weitläufige Areal mit seinem schönen Baumbestand auf den alten Wallanlagen und einer Ausstellungshalle zeigt Ihnen zahlreiche Großexponate der Fischerei, Meeres­forschung und Hydrographie.

Besonders interessant: diverse Großgeräte der Meeres- und Fischereiforschung, verschiedene Typen von Schifffahrtszeichen, ein Reusenplatz der Stralsunder Fischer, Boote und Fanggeräte aus der vorpommerschen Küstenfischerei.

Architektonisch auffällige 14 Meter hohe Bootshalle im NAUTINEUM DänholmBlick in einen historischen Fischerschuppen im NAUTINEUM
Seit Mai 2012 haben Sie außerdem Gelegenheit dazu, 35 Modelle traditioneller Arbeitsboote zu bestaunen! Sie stammen aus dem Besitz von Helmut Olszak – einem Historiker mit ausgeprägter Leidenschaft für Schiffe. Olszak hat die Eichenholzmodelle in aufwendiger Handarbeit selbst gefertigt: Als Muster dienten originale Arbeitsboote, die der Hobbybastler selbst vermessen und als Bauvorlage auf Papier gebannt hat.

Auch die Konstruktionszeichnungen sind für Besucher ausgestellt – zusammen mit den Modellen haben Sie schon jetzt Seltenheitswert, denn in schätzungsweise bereits 50 Jahren werden hölzerne Arbeitsboote nicht mehr im Einsatz sein. Mit der inzwischen größten Sammlung von traditionellen Arbeitsbooten im deutschen Raum bewahrt das NAUTINEUM ein ganz besonderes Stück Kulturgut, das sie keinesfalls verpassen sollten!

Museums-Zeesboot STR9 unter voller Beseglung in der 14 Meter hohen BootshalleBoote der vorpommerschen Küstenfischer im NAUTINEUM
Das sogenannte "Shark Observer Vehicle" – ein Tauchboot, das zur Erforschung und Beobachtung Weißer Haie vor Südafrika eingesetzt wurde, ist nicht nur das jüngste, sondern auch das spektakulärste Ausstellungsstück des Museums.
Shark ObserverShark Observer
Der Shark Observer wurde als Dauerleihgabe von der Organisation SHARKPROJECT e. V. zur Verfügung gestellt und bringt bei einer Länge von nur 4,30 Metern stolze 700 Kilogramm auf die Waage. Seine spezielle "Käfigkonstruktion" ermöglichte es den mutigen Tauchern, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und zu filmen. Einen eindrucksvollen Auszug aus den atemberaubenden Unterwasseraufnahmen können Besucher jederzeit neben dem Exponat am Bildschirm verfolgen.
Zurzeit ist der Shark Observer als Leihgabe im Westfälischen Landesmuseum zu sehen.

Lernen Sie auch das begehbare Unterwasserlabor "Helgoland" näher kennen! Die "Helgoland" wurde 1968 in Lübeck gebaut und war weltweit das erste Unterwasserlabor für kältere Gewässer.

Unterwasserlabor von innen "Helgoland"Unterwasserlabor "Helgoland"
Mit einer Länge von 14 Metern und einer Höhe von 7 Metern ermöglichte das schwimmende Labor den Wissenschaftlern einen mehrwöchigen Aufenthalt unter Wasser. Die Helgoland kam bis Ende der siebziger Jahre in der Nord- und Ostsee sowie vor der Ostküste der USA zum Einsatz.
Unterwasserstation BAH1Zeugnisse der Meeresforschung
Seit dem Sommer 2003 ist die erste deutsche Unterwasserstation "BAH 1" ein Exponat im Freigelände. Sie wurde 1967/68 gebaut und war nur einmal im offenen Meer im Einsatz.
In der ehemaligen Tonnenhalle sehen Sie auf 400 Quadratmetern die Ausstellung Deutsche Meeresforschungstechnik mit Exponaten aus der Pionierzeit der Meeresforschung.
Aller Voraussicht nach ist die BAH 1 bis zum Sommer 2017 als Leihgabe im Westfälischen Landesmuseum zu bestaunen.

Öffnungszeiten:

Juni bis Oktober 2017 Täglich 10:00-17:00 Uhr

Kontakt

Deutsches Meeresmuseum - NAUTINEUM
Zum Kleinen Dänholm
18435 Stralsund

Telefon: 03831 2650210

(alle Angaben ohne Gewähr)

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