Kloster St. Annen und Brigitten

Etwa zwei Gehminuten vom Stralsunder Rathaus entfernt, hält sich diese grazile Kapelle in einem kleinen Innenhof verborgen. – Dabei geben ihre spannende Vergangenheit und ihre moderne Ausstrahlung gar keinen Anlass zu so großer Bescheidenheit!

Die Geschichte um das Kloster St. Annen und Brigitten nimmt schon im Jahre 1480 seinen Anfang: In diesem Jahr übergab der Stralsunder Hans Bure sein Haus in der Fischerstraße (heute Schillstraße) den "armen Jungfrauen". Sie gehörten den Augustinerinnen an und der Stift wurde der heiligen Anna geweiht; das Kloster St. Annen und Brigitten entstand. Noch im selben Jahr legte man fest, St. Annen und Brigitten als Bleibe für mittellose Witwen und Jungfrauen aus dem höheren Bürgerstand zu nutzen.

Kloster St. Annen und BrigittenKloster St. Annen und Brigitten

Die Kapelle auf dem Hof ist vermutlich Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden. Im Jahre 1840 wurden Teile des inzwischen in die Jahre gekommenen Gebäudes saniert; Ausgangspunkt war der Einbau einer neuen Orgel durch den Orgelbaumeister Buchholz. Nachdem im Frühjahr 1842 die Orgel aufgestellt werden konnte, wurde die umgestaltete Kapelle am 11. Dezember desselben Jahres feierlich eingeweiht.

Zu DDR-Zeiten wurde die Kapelle bis 1986 von der Neuapostolischen Kirche genutzt. Von 2003 bis 2007 erfolgte eine erneute Sanierung der Kapelle und Klostergebäude. – Seitdem bereichert die historische Schönheit das Stadtbild und ist ganz nebenbei zum Geheimtipp für Verliebte geworden: Hier finden nämlich nicht nur Gottesdienste, sondern seit 2013 auch Trauungen statt...
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