Museum

Das Museum Eckernförde befindet sich seit 1987 in der Stadtmitte im historischen Rathaus, dem bedeutendsten Profanbau der Stadt. Im 15. Jahrhundert wohl als Zeughaus errichtet, wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert.
Museum Eckernförde im alten Rathaus
Beeindruckend ist der 210 Quadrat­meter große Bürgersaal, der als Versammlungsraum diente und für Gerichts­verhandlungen und Hochzeitsfeiern genutzt wurde. Heute wird hier und in den angrenzenden Gebäudeteilen auf insgesamt ca. 700 Quadrat­metern die Stadt- und Kulturgeschichte Eckernfördes mit zahlreichen Exponaten erzählt.
Krone von Linienschiff ChristianVIII und Bischofsbowle
Möbel, Gemälde sowie kunst- und kulturgeschichtliche Gegenstände berichten in lebendigen Ausstellungsensembles von der Eckernförder Wohnkultur, den Gilden, dem Handel und dem Gewerbe und zeichnen ein lebendiges Bild der Stadt und der Menschen, die hier lebten und wirkten. Hervorzuheben sind die Ausstellungsstücke aus der Blütezeit der Crisebyer und Eckernförder Fayence im 18. Jahrhundert. Außerdem zeigen eine historische Küche, zahlreiche Objekte zum Thema Wäschepflege und ein originaler Kaufmannsladen, wie sich unser Leben in den letzten 100 Jahren verändert hat.
Handlung HansenVase Streckenbach
Eckernförde verdankt seine wirtschaftliche Blüte der Fischverarbeitungsindustrie mit den berühmt gewordenen "Kieler Sprotten". Netzmodelle und historische Gegenstände aus dem Bereich der Fischerei und Fischräucherei lassen zusammen mit historischen Fotos und Dokumenten erahnen, wie sehr das Leben und Arbeiten am Meer den Alltag und das Stadtbild geprägt haben.

Im 19. Jahrhundert prägte ein Ereignis die Stadt, das weithin in die Geschichtsbücher eingegangen ist: das Gefecht von Eckernförde. Am 5. April 1849 kämpften schleswig-holsteinische Landbatterien erfolgreich gegen dänische Kriegsschiffe. Das Ereignis erzeugte ein Medienspektakel, das im Museum durch Gemälde, Grafiken und zahlreiche Fund- und Erinnerungsstücke dokumentiert wird.

Weitgehend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammen die ausgestellten Gemälde und Möbel in der Gemäldegalerie. Hier sind Porträts, Landschaften und Stilleben von Eckernförder Künstlern wie Carl Fiebig, Friedrich Thöming, Carl Bössenroth oder Max Streckenbach zu sehen.
BössenrothNachkriegszeit
In einer eigenen Abteilung werden Dokumente zur Stadtgeschichte aus der Zeit zwischen Weimarer Republik und Bundesrepublik ausgestellt: Was geschah in der Nazizeit und wie überstanden die Menschen Krieg, Flucht und Notzeit? Zwei Wohnensembles vermitteln anschaulich die damaligen bescheidenen Verhältnisse.

Besondere Attraktionen sind zudem eine Sammlung fast vergessener elektrischer Geräte und eine historische Modellbahnanlage. Regelmäßige Sonderausstellungen ergänzen die ständige Sammlung.

Freier Eintritt mit der MuseumsCard

Vom 01. Juli bis 01. November 2017 können Jugendliche bis 18 Jahre mit der MuseumsCard das Museum Eckernförde kostenlos besuchen.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober
Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
Feiertags von 14:30 bis 17:00 Uhr

November bis März
Dienstag bis Freitag von 14:30 bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
Feiertags von 14:30 bis 17:00 Uhr
(24., 25., 31.12. und 01.01. geschlossen)

Kontakt

Museum Eckernförde
Rathausmarkt 8
24340 Eckernförde

Telefon: 04351 712547

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