Robben in der südlichen Ostsee

Noch Anfang der 1970er Jahre galten die Meeressäuger mit den großen Kulleraugen in der südlichen Ostsee als fast ausgestorben. Jetzt nimmt die Zahl dieser Artgenossen in der Ostsee wieder zu. Experten schätzen sie auf mittlerweile rund 20 000 Kegelrobben und mehrere Tausend Seehunde.
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An der Ostseeküste gibt es drei Robbenarten: Ringelrobbe, Seehund und Kegelrobbe. Während die Ringelrobbe im Finnischen und Bottnischen Meerbusen der Ostsee lebt und nicht an deutsche Küsten kommt, sind hier Kegelrobben etwas häufiger zu sehen. Sie fühlen sich an den vorpommerschen Ostseeküsten wohl. Die Strände von Usedom und Rügen sowie der Greifswalder Bodden sind ideale Plätze für sie.

Seehunde leben vorwiegend an den Küsten dänischer Inseln und vor Südschweden.
In freier Wildbahn lassen sie sich in der Ostsee selten beobachten, was einzelne junge Seehunde nicht hindert, "aus Versehen" der deutschen Ostseeküste einen Besuch abzustatten.
So taucht "Horst", auch "Cetka" genannt, weil "er" eigentlich ein Weibchen ist, immer mal wieder an den Stränden zwischen Wismar und Graal-Müritz auf.
Robben im Robben-Forschungszentrum WarnemündeRobben im Robben-Forschungszentrum WarnemündeRobben im Robben-Forschungszentrum WarnemündeRobben im Robben-Forschungszentrum Warnemünde
Im Robben-Forschungszentrum Warnemünde haben Sie Gelegenheit, die großen Kulleraugen ganz nah bei ihrem täglichen Training zu erleben. nach oben