Wikinger gründeten um 800 n. Chr. am Ende der Schlei
die Siedlung Haithabu, die sich schnell zu einer der bedeutendsten Siedlungsplätze
Nordeuropas entwickelte. Es wird vermutet, dass um das Jahr 950 in Haithabu
bis zu 3000 Menschen gelebt und gearbeitet haben. Noch heute umschließt
ein mächtiger Halbkreiswall das ehemalige Siedlungs-
gebiet am Haddebyer Noor.
Seit 1900 fanden archäologische Grabungen in der Siedlung, an den Befestigungsanlagen
und auf den Gräberfeldern statt.
Von 1979 bis 1980 wurde der Hafenbereich untersucht.
Die zahlreichen Funde werden im Wikinger Museum Haithabu ausgestellt, das
1985 eröffnet wurde und zur Stiftung Schleswig-
Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf gehört.
In sieben Hallen stellen Rekonstruktionen und Modelle die Siedlung, ihre Bauwerke und Befestigungsanlagen anschaulich dar.
Die Fundstücke vermitteln eine genaue Vorstellung über Haushalt, Wohnen, Ernährung,
Bekleidung und Schmuck der damaligen Zeit.
Ebenfalls interessant sind die Bereiche Bestattung, Religion, Schrift, Handel, Handwerk und Stadtentwicklung.
In der Schiffshalle wurde das im Hafen von Haithabu ge-In ihren baulichen Strukturen fast identisch – die Mauern bestehen aus einem mit Lehm ummantelten Flechtwerk – können Sie im Haus eins die Heimstatt eines Kammmachers und im Haus zwei die eines Webers entdecken, während im Haus drei der Wohnsitz eines Händlers und im Haus vier die Herberge eines Fischers dargestellt werden.









(alle Angaben ohne Gewähr)
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