



Die längste Planke ist immerhin 11 m lang, 50 cm breit und 60 mm stark. Jede Planke wird in Handarbeit von beiden Seiten mit dem scharfen Dechsel, einem so genannten Querbeil, bearbeitet.
Damals gab es noch keine Sägen, Hobel und dergleichen. Sinn dieser Mühe ist es, den Planken das Aussehen wie vor 650 Jahren zu geben.Wenn die Planke fertig gedechselt ist, kommt sie für zwei Stunden in den Dämpfkasten.
Die 85° C heiße, harzige Planke wird mit Holzzangen und Schraubzwingen
am letzten Plankengang fest-Die letzte Plankenreihe besitzt die stattliche Höhe von 4,80 m. Dazu wurde die Halle um 1,20 m angehoben und aufgestelzt.



Nach dem Stapellauf wurden die Innenausbauten wie im Mittelalter auf dem Wasser im Hafen in Angriff genommen. Abweichend von der Historie erhielt das Schiff unter Deck einen Maschinenraum, Unterkünfte und Aufenthaltsräume. Im Achterkastell befinden sich Räume für die Schiffsführung, Navigationsraum, Kombüse, Lasten- und Stauräume.
Die "Poeler Kogge" wird durch den gleichnamigen Förderverein betrieben. Sie liegt als Museumsschiff im Hafen von Wismar und dient im Rahmen von maritimen Höhepunkten als "Kultureller Botschafter zur See". Für Jugendliche werden erlebnispädagogische Reisen angeboten.
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