Kuhtor der Hansestadt Rostock

Kuhtor der Hansestadt Rostock Das Kuhtor mit seiner gedrückten, spitzbogigen Durchfahrt wurde erstmals 1262 urkundlich erwähnt und ist das älteste Stadttor Norddeutschlands.

Zunächst als Ausfalltor nach Süden gebraucht, wurde diese Funktion schon recht bald vom Steintor übernommen.

Seit dem 14. Jahrhundert trieb man nur noch das Vieh durch das Kuhtor auf die Warnowwiesen.

Nach dem Anlegen neuer Wälle im 16. Jahrhundert verlor es seine Torfunktion.

Es wurde geschlossen und ab 1608 als Gefängnis benutzt.

1825 wurde es zu einem Wohnhaus umgebaut und 1938 erhielt es bei einer Restaurierung die heutige stadtseitige Fassadengliederung.

Der Durchfahrtsbogen, die Blenden und das deutsche Band wurden auf der Feldseite stark ergänzt und restauriert.
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Nach Kriegszerstörung verfiel das Kuhtor zur Ruine. 1962 konnte das Bauwerk gesichert werden und bietet seit der Rekonstruierung 1983 den Schriftstellern als das "Literatur-
haus" ein Domizil.

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