Kirchen in Flensburg

St.-Marien-Kirche

St.-Marien-Kirche

Nach der Zerstörung der ersten Marienkirche 1248 begann 1284 der Bau der heutigen St.-Marien-Kirche.
Um 1400 wurde die dreischiffige gotische Backsteinhalle um zwei Joche nach Osten hin verlängert.
Das charakteristische Aussehen erhält die Kirche durch ein mächtiges Mansarddach, das die Seitenschiffe und das Mittelschiff auf eindrucksvolle Weise zusammenfasst.

Zur bemerkenswerten Innenausstattung gehören u. a. einige spätmittelalterliche Deckenmalereien, der Taufkessel von Michael Dibler (1591) und der Altar von Bildensnider Hinrich Ringeringk und dem holländischen Maler Jan von Enum.

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St.-Nikolai-Kirche

St.-Nikolai-Kirche

Der Bau der St.-Nikolai-Kirche erfolgte in mehreren Bauetappen. Die 1332 errichtete Kirche wurde 1390 um vier Joche erweitert und dem Schutzpatron der Schiffer und Seeleute geweiht.
Heute ist sie die größte Kirche der Stadt. Der 90 m hohe Turm besitzt in 60 m Höhe ein Glockenspiel, dessen 17 Glocken täglich über der Flensburger Altstadt erklingen.

Der berühmte Orgelprospekt von Hinrich Ringeringk (1609) gilt als die aufwendigste Renaissance-Orgelfassade im ganzen Norden und wurde 2002 umfangreich saniert.

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St.-Johannis-Kirche

St.-Johannis-Kirche

Die älteste der Innenstadtkirchen Flensburgs wurde um 1128
im Stil der Angeliter Feldsteinkirchen errichtet.
Sie gehörte im 12. Jahrhundert zur ersten Siedlung um den Johanniskirchhof, der Süderfischerstraße und der Angel-
burgerstraße.

Nachdem Flensburg 1284 das Stadtrecht erhielt, blieb die St.-Johannis-Kirche außerhalb der errichteten Stadtmauern.


Kloster zum Heiligen Geist

Das ehemalige Franziskanerkloster aus dem 13. Jahrhundert befindet sich am südlichen Ende der Roten Straße. Nach der Reformation befand sich die Stiftung zu Gunsten alter und armer Mitbürger in diesem Gebäude. Heute ist es ein Alten- und Pflegehaus.
St.-Petri-Kirche

St.-Petri-Kirche

Der kreuzförmige Ziegelbau wurde 1908 - 1909 errichtet.
Ihr westlich vorgelagerter Turm weist neobarocke Formen
auf.

Die St.-Petri-Kirche besitzt eine sehr gute Akustik; in den
letzten Jahren wurden hier mehrere Kammermusik-CDs aufgenommen.


Heiliggeistkirche

Die Heiliggeistkirche wurde 1386 erbaut und ist seit 1588 ein Gotteshaus der Dänischen Gemeinde.
Bewundernswert sind die spätmittelalterlichen Fresken, der Barockaltar und die Votiv-
schiffe.
St.-Johannis-Kirche zu Adelby

St.-Johannis-Kirche zu Adelby

Die St.-Johannis-Kirche stammt aus dem 11. Jahr-
hundert. Sie wurde aus Feldsteinen erbaut und Johannes dem Täufer geweiht.

Die Kirche wurde im 18. Jh. zu einer Saalkirche um-
gebaut. Dabei erhielt sie an der Westseite einen steinernen Turm.

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