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Wasserski

Lassen Sie sich über das Wasser ziehen und erleben Sie den Geschwindigkeits­rausch in freier Natur! Wasserski ist für alle geeignet, die Schwimmen können, fordert den ganzen Körper und ist leichter als gedacht. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers gelingt vielen Anfängern schon der erste oder zweite Start.

Funsport - Wasserski

Gezogen werden Sie von einem Wasserski­lift oder einem Motor­boot über eine Wasserski­leine mit einem Haltegriff. Eine zu Übungs­zwecken direkt am Boot befestigte Halte­stange erlaubt es dem Anfänger neben dem Boot zu fahren und mit dem Lehrer zu sprechen.

Wasserski können Sie neben der üblichen Variante mit zwei Skiern auch mit einem Mono-, Trick- oder Sprungski oder auch barfuß laufen. Profis dieser Disziplin zeigen die verrücktesten Manöver, springen über Schanzen oder bauen mit anderen Läufern Pyramiden.


In den Wasserski-Disziplinen Slalom, Figuren­lauf und Springen werden nationale Meister­schaften, jährlich Europa­meister­schaften und alle zwei Jahre Welt­meister­schaften veranstaltet.
Aus dem Fahren ohne Ski entwickelte sich die Sparte „Barefoot“ mit ebenfalls drei Disziplinen, in der regel­mäßig Welt­meister­schaften durch­geführt werden.

Slalomlauf:

Im Slalom wird nicht gegen die Zeit gefahren. Entscheidend ist, mit welcher Präzision der Kurs durch­fahren wird:
Der Slalomkurs besteht aus sechs Bojen, die im Abstand von 41 Metern und auf einer Breite von 23 Metern gegen­einander versetzt vom Läufer umfahren werden müssen. Am Anfang und Ende des Kurses befindet sich ein Eingangs- bzw. Ausgangstor.
Bei fehlerlosem Durch­fahren wird die Geschwindigkeit um 3 km/h gesteigert, der nächste Durchgang erfolgt mit verkürztem Seil. Die fest­gesetzte Höchst­geschwindigkeit des Bootes beträgt bei den Männern 58 km/h, bei den Frauen und der Jugend 55 km/h.
Im Wettkampf gibt es für jede umrundete Boje einen Punkt. Sieger ist derjenige, der die meisten Punkte hat.

Figurenlauf:

Der Figurenlauf wird in zwei Läufen von je 20 Sekunden entschieden. Der Läufer zeigt viele verschiedene Figuren. Jeder Figur ist gemäß ihrem Schwierig­keits­grad eine Punkte­zahl zugeordnet. Schieds­richter entscheiden, ob die Figuren dem Reglement entsprechend ausgeführt werden. Die Punkte der gewerteten Figuren werden addiert, der Läufer mit der höchsten Gesamt­punkt­zahl gewinnt.
Die einfachste Figur ist der Side-Slide, besonders schwierig ist ein Salto.

Springen:

Jeder Läufer hat drei Versuche, der weiteste Sprung wird gewertet. Ein Sprung ist nur gültig, wenn der Läufer nach der Schanze mit dem Seil in der Hand auf mindestens einem Ski weiter­fährt. Inzwischen werden Weiten von bis zu 80 Metern erreicht.

(alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)

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