H-Boot

Das H-Boot stellt europaweit die größte, weltweit die zweitgrößte bzw. die größte nichtolympische Kielbootklasse dar. Das Boot wird seit 1967 als Einheitsklasse gebaut, Konstrukteur ist der Finne Hans Groop.
H-Boot
Woher der Buchstabe "H" in der Bezeichnung H-Boot stammt ist nicht eindeutig geklärt. Es könnte vom Buchstaben des Vornamens des Konstrukteurs oder vom Namen der Göttin Hestia aus der griechischen Mythologie stammen.

Die Maximalbesatzung des Bootes beträgt sechs Personen. Die Kajüte bietet Platz für drei bis vier Kojen. Das Cockpit ist selbstlenzend. Bei Regatten wird das Boot mit einer Besatzung von drei Mann und einem maximalen Mannschaftsgewicht von 300 Kilogramm gesegelt.

Weltweit wurden bis 2007 über 5 300 H-Boote gebaut. Die Beliebtheit des Bootes erklärt sich einerseits aus der Regattatauglichkeit, andererseits ist es auch ein sicheres Familien- und Tourenboot, unter anderem bewiesen mit einer erfolgreich durchgeführten Transatlantik­besegelung im Jahr 2001.

Eckdaten:

  • Dreimann-Kielboot
  • Internationale Klasse
  • Segelfläche: 25,50 m²
  • Länge: 8,28 Meter
  • Breite: 2,18 Meter

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