Schiffstypen

Traditionssegler

Vor allem im Sommer sieht man diese einzigartigen Schiffe ganz elegant über die Ostsee gleiten. Ihre Besonderheit: Sie sind entweder weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten oder in diesen zurück­versetzt worden.
Traditionell werden die großen Segel­veranstaltungen an der Ostsee – wie beispielsweise die Hanse Sail oder die Kieler Woche – mit einer Windjammer­parade begleitet: Hier zeigen sich die beliebten Groß­segler von ihrer schönsten Seite, bevor sie anlegen, um Jung und Alt zu einer Fahrt über die Ostsee einzuladen. In Stralsund und Travemünde haben Sie die Gelegenheit, zwei berühmte Traditions­segler auf einer Führung einmal aus nächster Nähe kennen­zulernen: Die „Gorch Fock I“ und die „Passat“ empfangen Sie zu einem spannenden Rückblick in längst vergangene Zeiten und werden gern gegen das klassische Trauzimmer im Standes­amt eingetauscht.

Windjammerparade zur Hanse SailKogge "LISA von LÜBECK"

Wer glaubt, dass Traditions­segler nur als Museum oder für gemütliche Segel­­ausfahrten genutzt werden, sollte im Sommer einmal die traditionellen Zeesboot­regatten auf dem Fischland besuchen: Hier messen die „älteren Semester“ ihre Kräfte und nehmen dabei rasante Geschwindigkeiten auf!

Wir haben Ihnen in einer Übersicht die unterschiedlichen Typen der Traditions­segler zusammen­gestellt.


Sportsegler

Segeln ist nicht nur ein beliebter Freizeit-, sondern auch weit verbreiteter Wettkampf­sport. Beim Regatta­segeln stellen Profis ihr Können im „Match Race“ oder „Fleet Race“ unter Beweis: Zwei oder mehrere Boote gehen auf einer vorgegebenen Strecke gegen­einander ins Rennen – ein wahrhaft imposantes Bild für alle Urlauber und Einheimischen, die an den Stränden und Häfen der Ostsee­bäder und Hanse­städte das bunte Treiben auf dem Wasser beobachten können!

Warnemünder WocheWarnemünder WocheHanse Sail

Gesegelt wird in zwei unterschiedlichen Klassen, der Einheits­klasse (auch „One-Design“) und der Konstruktions­klasse. – Spannend, denn beide Boots­klassen bestimmen, wie viel Einfluss das sportliche Können und das Material auf Verlauf und Ausgang des Wett­kampfs haben.
Beim olympischen Segeln dürfen ausschließlich Einheits­klassen, zu denen kleinere Kielboote und Jollen zählen, gegen­einander antreten: Da für Material und Bau der Boote feste Vorgaben gelten, entscheiden einzig die seglerischen Fähigkeiten der Besatzung über Sieg oder Platzierung.
Das nicht-olympische Segeln in der Konstruktions­klasse erlaubt in Sachen Gestaltung und Rohstoffen einen größeren Spielraum: Beide Aspekte haben (neben dem Geschick des Seglers) einen nicht ganz unwesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Wettbewerbs. Doch eins brauchen beide ganz dringend, um ans Ziel zu kommen: Den Wind in den Segeln...

Wir haben Ihnen in einer Übersicht die unterschiedlichen Sport­segler zusammen­gestellt.

(alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)