Villa Eschenburg

Das ehemalige Sommerhaus eines Lübecker Kaufmanns, um 1800 erbaut, gehört zu den herausragenden Beispielen des norddeutschdänischen Klassizismus.

Villa Eschenburg in der Hansestadt Lübeck Senator Johann Hermann Eschenburg erwarb 1886 die Villa und gab dem Haus mit dem herrlichen Garten seinen Namen.

Seit 2002 beherbergt die Villa nach einer denkmal­gerechten Sanierung das Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck.

Das Institut am Jerusalemsberg 4 ist im Besitz einer der größten privaten Brahms-Sammlungen.


Die Villa Eschenburg informiert Sie in einer Ausstellung in ihrem historischen Gartensaal über Johannes Brahms (1833-1897) als einen der einflussreichsten Komponisten des 19. Jahr­hunderts.
Villa Eschenburg in der Hansestadt LübeckVilla Eschenburg in der Hansestadt LübeckVilla Eschenburg in der Hansestadt Lübeck
Neben der umfangreichen Quellensammlung ist die Bibliothek der zweite wichtige Bereich des Brahms-Instituts. Hier werden die exquisiten Bestände verwahrt, dokumentiert und wissen­schaftlich ausgewertet.

Die Sammlung stellt für Wissenschaftler, Studierende und interessierte Laien, die sich mit Leben und Werk von Johannes Brahms auseinandersetzen möchten, eine wahre Fundgrube dar. Rund 2 800 Bücher und Auktionskataloge, 20 Zeitschriften, 2 500 Musikalien­erst- und -frühdrucke, 1 500 Schallplatten und 250 CDs stehen ihnen vor Ort zur Verfügung.

Villa Eschenburg in der Hansestadt LübeckVilla Eschenburg in der Hansestadt Lübeck
Die Villa Eschenburg bietet mit ihrem wunderschönen Festsaal einen stilvollen Rahmen für hochkarätige Veranstaltungen. Durch Konzerte und Vorträge lernen Sie Johannes Brahms aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen.

Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot.


Aktuelle Ausstellung:

"Beziehungszauber".
Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten.

01. Februar bis 31. Mai 2017

Nachdem das Brahms-Institut bereits 2011 anlässlich dessen 20-jährigen Bestehens die Ausstellung "Beziehungszauber" zeigte, haben Interessierte seit Anfang Februar erneut die Gelegenheit, die Schau zu besuchen. Im Mittelpunkt stehen bedeutende Exponate aus der Lübecker Brahms-Sammlung, darunter wertvolle Musikhandschriften, Büsten, Drucke, Briefe und Fotografien.
Außerdem dokumentiert die Ausstellung Brahms vielfältige Beziehungen zu Freunden und Kollegen aus dem unmittelbaren Umfeld: Sie gibt Widmungskompositionen von engsten Freunden (Joseph Joachim, Clara Schumann u. a.) und verehrenden Kollegen (Johann Strauss, Hans Huber, Carl Reinthaler u. a.) Raum: Nicht selten lassen sich diese auf bevorzugte Gattungen bzw. populäre Kompositionen von Brahms beziehen. Auch graphische Arbeiten wie die "Brahms-Phantasie" von Max Klinger sind unter dem Aspekt "Widmungen" in die Schau einbezogen.
Unter dem Titel "Brahms und die Frauen" entfaltet sich in der Ausstellung schließlich auch eine Form des Beziehungszaubers: Gezeigt werden von Brahms gesammelte Frauenfotos im Porträt- und Visitformat.


Öffnungszeiten der Bibliothek:

Dienstag bis Donnerstag 09:00 bis 13:00 Uhr und nach Absprache

weitere Öffnungszeiten zu Sonderausstellungen, Lesungen und Vortragskonzerten

(alle Angaben ohne Gewähr)

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