



Gezogen werden Sie von einem Wasserskilift oder einem Motorboot über eine Wasserskileine mit einem Haltegriff. Eine zu Übungszwecken direkt am Boot befestigte Haltestange erlaubt es dem Anfänger neben dem Boot zu fahren und mit dem Lehrer zu sprechen.
Wasserski können Sie neben der üblichen Variante mit 2 Skiern, einem Mono, Trick- oder Sprungski oder auch barfuß laufen. Profis dieser Disziplin zeigen die verrücktesten Manöver, springen über Schanzen oder bauen mit anderen Läufern Pyramiden.In den Wasserski-Disziplinen Slalom, Figurenlauf und Springen werden nationale
Meister-
schaften, jährlich Europameisterschaften und alle zwei Jahre Weltmeisterschaften
veranstaltet. Aus dem Fahren ohne Ski entwickelte sich die Sparte Barefoot
mit ebenfalls 3 Disziplinen, in der regelmäßig Weltmeisterschaften
durchgeführt werden.
Im Slalom wird nicht gegen die Zeit gefahren. Entscheidend ist, mit welcher
Seillänge der Kurs durchfahren wird.
Der Slalomkurs besteht aus sechs Bojen, die im Abstand von 41 m und auf
einer Breite von 23 m gegeneinander versetzt vom Läufer umfahren werden
müssen. Am Anfang und Ende des Kurses befindet sich ein Eingangs- bzw.
Ausgangstor.
Die festgesetzte Höchstgeschwindigkeit des Bootes beträgt bei
den Männern 58 km/h, bei den Frauen 55 km/h.
Hat der Läufer den Slalomkurs erfolgreich gemeistert, wird für
den nächsten Durchgang das Seil verkürzt.
Im Wettkampf gibt es für jede umrundete Boje einen Punkt. Sieger ist
derjenige, der die meisten Punkte hat.
Der Figurenlauf wird in zwei Läufen von je 20 Sekunden entschieden.
Der Läufer zeigt viele verschiedene Figuren. Jeder Figur ist gemäß
ihrem Schwierigkeitsgrad eine Punktezahl zugeordnet. Schiedsrichter entscheiden,
ob die Figuren dem Reglement entsprechend ausgeführt werden. Die Punkte
der gewerteten Figuren werden addiert, der Läufer mit der höchsten
Gesamtpunktzahl gewinnt.
Die einfachste Figur ist der Side-Slide, besonders schwierig ist ein Salto.
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