Jet-Ski

Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h über das Wasser flitzen und dabei atem-
beraubende Manöver fahren - Jet-Ski fahren wird zur wahren Leidenschaft!
Ursprünglich als Wasserrettungsfahrzeug Anfang der 1970er Jahre in den USA entwickelt, hat dieses kleine und extrem wendige Fahrzeug schnell Einzug in den Freizeitsport mit hohem Spaßfaktor gehalten.
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"Steher" oder lieber "Sitzer" - was würde Ihnen mehr Spaß machen?
Der "Steher" wird im Knien oder Stehen gefahren und ist hervorragend für atemberau-
bende Freestyle-Figuren geeignet. Der "Sitzer" bietet für bis zu vier Personen Platz und dient häufig auch als Zugfahrzeug zum Wasserski oder Wakeboard fahren.

Das gebräuchlichste Wort für diese Art Wasserfahrzeuge ist "JET SKI"® - eine einge-
tragene Marke der Firma Kawasaki. Andere Bezeichnungen sind z. B. Jetboot oder Wassermotorrad.
Die Profis der internationalen Szene zeigen in Wettkämpfen, welche Tricks, Figuren und Sprünge mit einem Jet-Ski möglich sind.
Gefahren wird in den Kategorien "Freestyle" (Steher mit bis zu 150 PS, zweiminütige Einzel-Shows mit Stunts und Rampensprüngen), "Runabout" (Sitzer, 0-80 km/h in 2 s, Bojenkurse) und "Standup" (Steher mit 80–180 PS, Bojenkurse).
Die Bojenkurs-Rennen dauern je nach Kategorie 8 - 17 Minuten, wobei maximal 16 Renn-
fahrer gleichzeitig an den Start gehen.

Beim Freestylen bekommt jeder Fahrer zwei Minuten Zeit, um sein Programm einer Jury aus Prominenten und fachkundigen Juroren zu präsentieren. Je mehr Tricks und Manöver er in dieser Zeit unterbringt, umso höher ist die Benotung. Es zählen die Anzahl der Manöver, die Art der Ausführung sowie die Gesamtchoreographie.

Kleine Manöverkunde

Back Flip: Beim Rückwärtssalto muss sich der Fahrer eine "Absprungrampe" ins Wasser bauen, um in einer 1/10 Sekunde zu entscheiden, ob er den Back Flip springen kann.

Barrell Roll: Eine 360-Grad-Drehung um die Längsachse. Die Profis springen dieses Manöver in dreifacher Ausführung.

One Arround the World: Der Jet Ski macht eine 360-Grad-Drehung rund um den Piloten, der während diesen Manövers den Jet verlässt.

Dive under: Der Pilot verschwindet mit dem gesamten Jet Ski unter Wasser. In der gesprungenen Version kann der Fahrer bis zu 6 Meter abtauchen.

Flip of the Lip: Der Pilot verlässt seinen Standbereich auf dem Jet Ski in Richtung vorderes Ende. Mit einem kurzen Gasstoß, welchen er mit dem Fuß ausführen muss, schleudert er sich und den Jet Ski bis zu 6 Meter in die Höhe, um dann einen 180 Grad Überschlag über die Spitze des Jet Skis zu drehen. nach oben