











Obwohl wir von diesem regen Treiben im Sand nichts wahrnehmen, bilden diese Lebewesen neben den uns wohlbekannten Muscheln, Schnecken, Meeresringelwürmern, Krebsen und den außerdem in unermesslich großer Zahl vorkommenden Einzellern, Algen und Bakterien ein nicht zu vernachlässigendes Element im Ökosystem der Küste.
Sie sind nicht nur eine Nahrungsquelle für viele Fische und andere größere Tiere und damit ein wichtiges Glied in der letztendlich bis zum Mensch reichenden Nahrungskette, sondern sind in erheblichem Maße am Stoffumsatz im Meer beteiligt.



Da sie im Jahresverlauf mehrere Generationen bilden, produzieren
sie trotz ihrer geringen Größe bedeutende Biomassen. Allein die
Fadenwürmer (Nematoden), die mit cirka 1 500 Tieren pro 10 cm²
vorkommen, von denen ein Einzeltier im Durchschnitt nur 2 µg wiegt,
bilden im Ufersaum 3 g pro m². Bei etwa sieben Generationen im Jahr
sind das schon 21 g pro m².
Das bedeutet, dass allein diese winzigen Würmer auf einer Fläche
von einem km² jährlich ca. 21 Tonnen Biomasse erzeugen. Und Meiofauna
lebt auf dem Meeresboden überall, sogar in den tiefsten Zonen der Tiefsee!
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