

Die Klosteranlage besteht aus der an der Nordseite liegenden Kirche und dem flachgedeckten Kreuzgang, der den inneren Klosterhof umschließt, aus dem Westflügel mit dem Schlafsaal und dem Südflügel mit dem Speisesaal.
Die Klosterkirche mit der dreischiffigen fünfjochigen Stufenhalle aus Backstein wurde den Ordensregeln entsprechend nicht mit einem Turm sondern mit einem Satteldach über dem fünfjochigen Langhaus und Chor und dreigeteilten spitzbogigen Fenstern errichtet. Die reiche Ausstattung ist von hoher künstlerischer Qualität - die Klosterkirche gehört zu den am vollständigsten ausgestatteten Kirchen in Mecklenburg.

Zahlreiche Grabplatten aus der Zeit des 14. bis 16. Jahrhunderts, zum Teil mit aufwendigen figürlichen und architektonischen Ritzzeichnungen, eine Kanzel (1616) und mehrere Andachtsbilder legen Zeugnis längst vergangener Zeiten ab.
Nach der Reformation erfolgte die Umwandlung in einen Damenstift. Somit wurde dem Adel und dem Patriziat die Möglichkeit gegeben, ihre unverehelichten Töchter standesgemäß unterzubringen.





(alle Angaben ohne Gewähr)
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