


Im Rahmen der "Transportflotte Speer" wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als 50 Frachtmotorschiffe gebaut. Dazu gehört das Betonschiff Capella des Typs Seeleichter Wiking Motor. Es war 1944 als Rohbau fertig gestellt, wurde jedoch nicht mehr ausgerüstet.
In den Folgejahren als Lagerkahn im Rostocker Hafen genutzt, diente die Capella zuletzt dem VEB Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei als Lagerleichter. Seit 1988 befindet sich die Capella im Besitz der Städtischen Museen der Hansestadt Rostock. Sie wurde in den Jahren 1992 bis 1994 restauriert und liegt jetzt fest vertäut am Warnowufer in Schmarl.| Technische Daten | |
| Baujahr: | 1943/44 |
| Bauort/Werft: | Ostswine Schalenbau KG Dyckerhoff & Widmann KG |
| Typ: | Seeleichter Wiking Motor |
| Breite über alles: | 7,00 m |
| Seitenhöhe: | 3,40 m |
| Tiefgang max: | 2,87 m |
| Tragfähigkeit: | 337 tdw |
| Verdrängung: | 627 m³ |
| Vorgesehene Maschinenanlage: | 2 Dieselmotoren (250 - 300 PS) 2 Festpropeller |
| Vorgesehene Ruderanlage: | mechanisches Zweiflächenruder |
| Schiffskörper: | stahlbewehrter Leichtbeton |
(alle Angaben ohne Gewähr)
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