Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von WahlstattGebhard Blücher wird am 16. Dezember 1742 als Sohn
eines urmecklenburgischen Adeligen und Offiziers in
Rostock geboren.
Mit 16 Jahren tritt er in die schwedische Armee ein. Im Siebenjährigen
Krieg (1756-1763) von der preußischen
Armee gefangengenommen, kämpft Blücher 1760 fortan
für die Preußen.
Blücher heiratet Caroline von Mehling, bewirtschaftet sein Landgut und ist als Abgeordneter in der Landschaftsdirektion von Pommern tätig.
Unter König Friedrich Wilhelm II. tritt er 1787 wieder in die preußische Armee ein. 1788 wird er zum Oberstleutnant und zwei Jahre später zum Oberst befördert.Preußen gelangt am 14. Oktober 1806 nach der Niederlage gegen Napoleon
bei Jena und Auerstedt unter französische Vorherrschaft. Generalleutnant
Blücher gilt als Hoffnungs-
träger für die Befreiung Preußens von Frankreich. Als Generalkommandant
in Pommern wird Blücher aber 1811 auf Druck der französischen
Regierung vom preußischen König entlassen.
Die Alliierten besiegen in der Völkerschlacht bei Leipzig Kaiser Napoleon.
Blücher gelangt am 19. Oktober mit seinen Truppen als erster in die
Stadt und wird zum Generalfeldmar-
schall ernannt.
Als Napoleon aus der Verbannung von Elba zurück kehrt und für 100 Tage noch einmal die Macht an sich reißt, zieht Blücher wieder in den Krieg. Blücher und der britische General Wellington kämpfen mit je einem Heer gegen Napoleon. Blücher wird bei Ligny zunächst geschlagen, kann sich aber vom Feind lösen und eilt dem bedrängten Wellington zu Hilfe. Hierbei soll dieser den berühmten Ausspruch getan haben: "Ich wollte es wäre Nacht oder die Preußen kämen!" Gemeinsam schlagen sie Napoleons Armee endgültig.
Im Jahre 1817 beruft der preußische König Leberecht in den Staatsrat.
Gebhard Leberecht von Blücher Fürst von Wahlstatt stirbt am 12. September 1819 in Krieblowitz.
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