

Die im Renaissancestil erbaute Anlage besteht aus einem langgestreckten
dreigeschossigen Backsteintraufenhaus, aus einem eingeschossigen
Gebäude mit 13 sogenannten Gangbuden im angrenzenden Gang und aus
einem kleinen Vorderhaus an der Glockengießerstraße.
In den Gangbuden mit nur 16 m² Grundfläche lebten einst mittellose Witwen.
Über dem Durchgang des Hauptgebäudes befindet sich noch heute die reich verzierte Kupfertafel mit der Stiftungsinschrift aus dem Jahr 1612. An den Stifter erinnert auch das Familienwappen von Johann Glandorp.
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