Das Ehm Welk-Haus befindet sich am Rande von Bad Doberan, an der herrlichen Lindenallee nach Heiligendamm gelegen.
Dieses schlichte Einfamilienhaus aus rotem Klinker bestimmte der Schriftsteller
Ehm Welk
im Jahre 1950 zu seinem Wohnsitz, um sich nach bewegten Jahren wieder
in Ruhe dem Schreiben widmen zu können.
Hier verbrachte der geistige Vater von Martin Grambauer, Kantor
Kannegießer, Pastor Breithaupt und Krischan Klammbügel, deren
Schicksale Millionen von Lesern in den "Heiden" und "Gerechten
von Kummerow" vergnügt verfolgt haben, seine letzten 16 Lebensjahre.
In Bad Doberan schrieb Ehm Welk noch eine Reihe wichtiger Werke, darunter
der Erzählband "Mein Land das ferne leuchtet".Eine kleine Ausstellung im Erdgeschoss des Hauses gewährt einen Einblick in das Leben und Schaffen des Schriftstellers. Original erhalten präsentiert sich das Welksche Arbeitszimmer mit der fünftausend Bände umfassenden Bibliothek.
Das ehemalige Wohnzimmer ist Veranstaltungsort von Lesungen, Konzerten, literarischen Kolloquien, Theateraufführungen und Ausstellungseröffnungen sowie den traditionellen Ehm Welk-Veranstaltungen für verschiedenste Altersgruppen.
Der großzügig angelegte Garten, in dessen Mitte ein Magnolienstrauch blüht, lädt auch Sie zum Verweilen ein. Das Beton-Relief schuf 1969 Reinhard Schmidt. Es erzählt Episoden aus dem Erfolgsroman "Die Heiden von Kummerow".
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