
Der Architekt Nikolaus Karies nutzte dafür das Baumaterial des einstigen Klosters. Das Schloss steht nicht wie die meisten Wasserschlösser auf Pfählen, sondern auf einem 2,5 m hohen Granitsockel.
Schloss Glücksburg gehört heute zu den bedeutendsten Schlossanlagen Europas. Seit 1925 ist das Glücksburger Schloss als Schlossmuseum der Öffentlichkeit zugänglich. Die Renaissanceausstattung der Räume ist weitgehend erhalten geblieben.

Die Räume zu beiden Seiten der Eingangshalle dienten im Verlauf der Jahrhunderte als Wohn- und Kanzleiräume. Die Küche und die Vorratsräume befanden sich früher im Kellergeschoss. Direkt unter dem Eingangsbereich können Sie sich noch heute im ehemaligen Gefängnis gruseln.
Herzog Philip Ernst richtete sich 1717 eine eigene Kapelle im Schloss ein. Sie ist einer der frühesten protestantischen Kirchen in Schleswig-Holstein. Zur barocken Ausstattung gehören der für Norddeutschland typische Kanzelaltar und Arbeiten des Bildschnitzers Claus Gabriel. Die Orgel entstand 1847 in der Apenrader Firma Marcussen.

Im 2. Obergeschoss wurden nach 1857 die Ess-, Wohn- und Schlafräume der Prinzen und Prinzessinnen sowie die Zimmer ihrer Erzieher und auch Gästezimmer eingerichtet.
Glücksburg wird auch als "die Wiege der Königshäuser Europas" bezeichnet.(alle Angaben ohne Gewähr)
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