In Schleswig-Holstein kommen nährstoffarme und blütenreiche
Weideflächen nur noch selten vor, daher sind viele der hier lebenden
Arten in ihrem Bestand bedroht.
Die mehr als 400 Hektar große Landschaft lädt Sie ein, auf Rundwegen
eine besondere Natur und Spuren historischer Zeiten zu entdecken!



Diese historisch geprägte Landschaft ist europaweit einzigartig. Auf den Wanderungen durch die savannenähnliche Landschaft werden Ihnen vielerorts historische Spuren begegnen.



In der Bronzezeit bestatteten die Menschen ihre Verstorbenen in großen
Grabhügeln. Einige der rekonstruierten Hügelgräber sind begehbar
und geben Ihnen ein Bild von Bestattungsriten der damaligen Zeit.
Schilder erzählen von einem der ersten Kriminalfälle des Nordens
durch Grabräuber.



1997 stellte die Bundeswehr die militärische Nutzung ein. Danach breiteten sich rasch hohe Gräser und Sträucher aus. Diese Entwicklung hätte zu einer flächenhaften Gebüschlandschaft und dann zu Wald geführt. Die seltenen Tier- und Pflanzenarten wären verdrängt worden.
Um diesen Prozess zu verhindern, erwarb die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein 1998 das Gelände. Heute weiden Galloways und Koniks auf dem ehemaligen Übungs-

Der magere Sand stellt die Pflanzenwelt vor extreme Herausforderungen. Im
Sommer wird der Boden schnell heiß und trocknet aus. Der Boden ist nährstoffarm
und die Pflanzen müssen mit wenig Nahrung auskommen.
Auf so besonderen Standorten haben sich zahlreiche Spezialisten angesiedelt.
Spezielle Strategien ermöglichen es ihnen, bei Hitze und Trockenheit
zu überleben.
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